Praxis für Physiotherapie
Sabine Morgenroth - Irmgard Edenhofer
Dr. Gessler Strasse 2
93051 Regensburg
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Massage Regensburg: Bindegewebsmassage

Definition der Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist ein Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe
mittels einer speziellen Technik. Sie gehört in den Bereich der
Reflexzonentherapie
Man geht davon aus, daß im Bereich der inneren Organe (z.B. Magen, Darm,
Nieren, Leber, Herz usw) und des Bewegungsapparates eine Dysbalance
(nicht ausgeglichen) der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der
Subcutis (Unterhaut) entsteht.
Alle Gewebsabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung
werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich
hergestellt ist. Der Patient verspürt hierbei das typische "Schneidegefühl".

Wirkung der Bindegewebsmassage

Arbeitsgebiet ist die gesamte Oberfläche des menschlichen Körpers.
  • obere Verschiebeschicht:
    zwischen Oberhaut und Unterhaut
  • untere Verschiebeschicht:
    zwischen Unterhaut und Faszie
Erreichbar ist das Neuro-Vegetative-Stromnetz und seine Zentren (und damit
ein höheres unkörperlich-vegetatives Lebensfeld), also auch der psychische
Wesensbereich.
Der Therapeut versucht, über die Haut in die Tiefe zu wirken.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Akute, stürmische Erkrankungen sind allgemein kontraindiziert:
  • Herzinfarkt
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Apoplex (frischer) Schlaganfall
  • Akute Nervenwurzelentzündungen (Neuritis)
  • Akute Sudeck'sche Dystrophie
  • Akute stumpfe Verletzungen mit Erguß

Ziele der Bindegewebsmassage

Einen allgemeinen Spannungsausgleich im subkutanen Bindegewebe.
Lösung von Verklebungen zwischen Subkutis (Unterhaut) und Muskelfaszie.
Dadurch eine Verbesserung der Gelenkfunktion bei Störungen mit
Bewegungseinschränkungen.
Ein normales Aktivitätsmuster der Organe.
Eine Anregung der örtlichen und allgemeinen Durchblutung. Dieser Punkt tritt
immer zuerst und auch am deutlichsten in Erscheinung, er fehlt bei kaum
einer Behandlung.
Schmerzminderung oder vollständige Schmerzfreiheit bei schmerzhaften
funktionellen Störungen.
Ein Ausgleich der Gewebselastizität.

Wann ist eine Bindegewebsmassage sinnvoll?

Chirurgisch-Orthopädische Erkrankungen

Ischialgie: schmerzhafte Veränderung des Nervus Ischiadicus.
Lumbalgie (Hexenschuß): Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Tennisellbogen (Epicondylitis humeris): Schmerzen im Bereich des
Ellbogens.
Morbus Bechterew (Spondylarthritis ancycopoetica): Rheumatischer
Formenkreis, die Wirbelsäule hat das Aussehen ähnlich eines Bambusstabes
(gebeugte Haltung).
Morbus Scheuermann (adoloscenten Kyphose): Keilwirbelbildung (gerade
Haltung).
Hüftgelenkserkrankung (Cox Arthrose): Schmerzen im Bereich der Hüfte.

Innere Erkrankungen

Magenschleimhautentzündung (Gastritis): Schmerzen im Bereich des Magens.
Astma Bronchiale: Beschwerden der Atemwege.
Obstipation: hartnäckige Verdauungsstörungen, Verstopfung.
Erhöhter Blutdruck (Hypertonie).
Migräne: starke, immerwiederkehrende Kopfschmerzen.



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